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Zentrale Malteser Seiten
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Test bestanden:
Schnelleinsatzgruppe (SEG) beim "Brand" in der St. Josefsklinik
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Freitag 16.06 Uhr - die Melder schlagen an:
Einsatzalarm "Brand in der St. Josefsklinik - sofortige Evakuierung und Sicherung der Patienten erforderlich!"
Unverzüglich eilen die Malteser der SEG zum Treffpunkt, machen sich einsatzfertig und rücken bereits wenige Minuten nach Alarmierung aus. Alle sind hoch motiviert, wollen beweisen, dass Offenburg sich im Ernstfall auf die Malteser verlassen kann.
Auf der Anfahrt, Rauch ist zu sehen, die Feuerwehr ist auch schon im Einsatz, noch ein rascher Blick auf St. Joseph an der Klinikfassade: Halte jetzt deine schützende Hand über dein Haus, die betroffenen Menschen und die Helfer.
44 Helferinnen und Helfer der Malteser bringen Versorgungs- und Transportkapazität in Stellung. Die Kollegen des DRK Rettungsdienstes sind bereits vor Ort. Weitere Einsatzkräfte und Kollegen der DRK Bereitschaft treffen nach und nach ein. Die Wehr arbeitet auf der rückwärtigen Seite des Krankenhauses.
Bei der SEG der Malteser ist alles klar! Das Terrain ist optimal genutzt, der Kontakt zum Einsatzleiter Rettungsdienst und dem leitendem Notarzt funktioniert bestens.
Die Versorgungseinheit ist aufnahmebereit, Fahrzeuge und Mannschaften auf Abruf: "Wir können sofort übernehmen."
Nur'es tut sich nichts. Gegen Ende der konzentrierten Einrichtungsphase hat auch der letzte Zweifler erfasst: Die ganze Sache war eine überaus perfekt geheim gehaltene Großübung. "Die Einheiten waren bis zum Eintreffen am Notfallort ahnungslos und mussten von einer Echtlage ausgehen."
Entgegen üblicher Gepflogenheiten waren die Mannschaften "scharf" (also nicht mit Übungsalarm) aktiviert worden. Längere Zeit gingen alle Helfer von einem Ernstfall aus. Genau das war von den Initiatoren beabsichtigt gewesen. Man hatte eine Bauphase in der St. Josefsklinik genutzt, um in einer möglichst authentischen Situation an einem einsatztaktisch wichtigen Objekt Erfahrungen zu sammeln und unter "verschärften Übungsbedingungen" das Zusammenwirken der Kräfte zu erproben.
Ergebnis für die SEG der Malteser: Antrittsstärke und Ausrückzeit sehr gut, ebenso Aufbaukoordination und Einsatzdurchführung. Eine qualifizierte Nachbesprechung erfolgt im Rahmen der Fortbildung.
Insgesamt waren die Malteser mit 44 Helfern, 1 Rettungswagen (RTW), 1 Krankentransportwagen (KTW), 2 Krankentransportwagen zur Aufnahme von jeweils 4 Patienten (KTW4), 1 Versorgungszelt für 10 Verletzte, 2 Mannschaftstransportwagen (MTW) im Einsatz.
Die Leitung der Einsatzkräfte erfolgte über das neue Mehrzweckfahrzeug, welches gleichermaßen zum Transport von Helfern und vor Ort als Einsatzleitwagen (ELW) Verwendung findet. Unterstützt wurde die Sanitätseinheit durch die neu gegründete technische Einheit der Malteser, welche bei solchen Einsatzlagen z. B. für Stromgeneratoren, Beleuchtung, Beheizung und weitere technische Hilfe sorgt.
Die angeführte Einsatzstärke entspricht der Kerntruppe der 5. Katastrophenschutz-Einsatzeinheit (5. EE) des Ortenaukreises, welche die Malteser stellen.
Erstes Fazit der beteiligten und begutachtenden Führungskräfte: Ausgezeichnete Kommunikation zwischen den beteiligten Hilfskräften, Feuerwehr, Polizei, DRK und Malteser. Sehr zügige Bereitstellung qualifizierter Hilfskräfte und bedarfsgerechtem Einsatzmaterial.
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