Stadtgliederung

Offenburg

     

letztes Update 24.05.2012

   

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Malteserkalender in den Sommerferien

 

Diesmal war der Malteser-Kalender einfach schneller……, daher zunächst ein kurzer Rück - Blick in denselben:

Zum Hochfest unseres Ordenspatrons, des Hl. Johannes des Täufers begingen die Malteser der Erzdiözese ihr 50 jähriges Bestehen. Es gab Vorträge, Grußworte, eine spannende Abseilaktion an der Münsterfassade, die Präsentation "historischer" Bilder der einzelnen Gliederungen unserer Diözese und als besonders gelungenen Abschluss einen feierlichen Festgottesdienst im Münster Unserer Lieben Frau unter der Leitung von Weihbischof Klug.

Auch wenn einige wegen des laufenden WM-Spieles ein echtes Opfer bringen mussten, war es ein wertvolles Erlebnis, an diesem Tag zur Quelle der Malteser - Spiritualität zu kommen und am Altar neue Kraft zu schöpfen.

Jeder Ort war mit einer eigenen Banner- Abordnung vertreten. Mit dem Banner brachten unsere Träger gleichsam die einzelne Gliederung dar. Es war schon ergreifend, sich mit diesen zur Wandlung vor unserem Herrn zu verneigen.

Für viele von uns war dies sicher auch der Ort und die Stunde, noch einmal die Ge-danken hochsteigen zu lassen, die wir uns am Tagesbeginn zu dem anspruchsvollen Vortrag zum Thema Menschenwürde und verantwortlicher Umgang mit dem Leben und Sterben gemacht hatten. Ein hochaktuelles Thema, das auch die gemeinsame Erklärung der drei oberrheinischen Bischöfe (von Basel, Straßburg und Freiburg) mit dem Titel "Die Herausforderung des Sterbens annehmen"* behandelt und das auch unser letztes "mittelbadisches" Fortbildungswochenende betrachtete.

Bei allem Ringen um das Leben ist es eine wichtige Aufgabe, den Übergang in den Tod so zu gestalten, dass es ein menschenwürdiger - möglichst guter - Aufbruch werden kann. Nicht umsonst betete man früher darum, vor einem überraschenden Tod be-wahrt zu werden.

Ich wünsche uns, dass uns Gott dann, wenn wir Abschied nehmen müssen, das Herz öffnet und uns den rechten Geist gibt: für die rechte Entscheidung, für das rechte Wort und dort, wo es uns im Halse stecken bleiben will für die Kraft, eine Hand zu reichen und zu halten. Auch das ist von je her ein Dienst der Malteser, auf den sich Menschen, die sich uns anvertrauen, verlassen - und dies nicht nur im Bereich unserer Hospizarbeit und Kliniken.

Zu den vielen Heiligen, die um einen guten Tod angerufen werden, gehört übrigens auch unsere Stadtpatronin, die Hl. Ursula

* Abruf des Hirtenwortes über:
http://www.erzdioezese-freiburg.de/fileadmin/gemeinsam/presse-pdf/hirtenwort-oberrhein-200607.pdf

Am 02. Juli schon das nächste Fest - allerdings mit einer Träne im Knopfloch:
Gemeindefest unserer Heimatpfarrei Hl. Dreifaltigkeit und Abschied von unserem Dekan Peter Schnappinger. Für uns Malteser viele Gründe, ihm zu danken:

Für die gute Aufnahme und Zusammenarbeit mit der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit, für die Offenheit, die die "Ära Schnappinger" auszeichnet(e), für seine Art, die frohe Bot-schaft zu verkünden, die auch uns erreichte.

Als kleines Zeichen der Verbundenheit überreichte Stadtbeauftragter Christoph Spinner die Malteser Dankplakette, ein Exemplar der Chronik der 50 Jahre Malteser in der Erzdiözese (…..42 davon mit den Offenburgern) nebst "Lesehilfe" aus dem guten Keller.

Unsere Sanitätsbetreuung hatte zum Glück keine echten Einsätze, dafür aber viel Spaß beim Kinderprogramm mit interessiertem Publikum.

Daneben konnten wir auch unseren Hausnotruf-Dienst vorstellen.

Noch mehr Festbilder und eine Mini-Chronik der "Ära Schnappinger" unter folgendem link: http://www.gemeinde2000online.de/Schnappinger/Dekan_Schnappinger_01.htm

Nun aber doch noch einen kurzen Blick in den historischen Kalender:

Am 15. August feiert die Kirche das Fest Mariä Himmelfahrt (….sind wir wirklich schon vor einem Jahr zum Weltjugendtag aufgebrochen?)

Für die Malteser-Geschichte ist der Tag im Jahre 1309 von Bedeutung, denn zu diesem Datum eroberte der Orden seinen Sitz in Rhodos, wohin er aus Jerusalem über Zypern vertrieben worden war.

Rhodos wird zu einer überaus wichtigen Station der Malteser und wird den Orden nachhaltig prägen. Ein großes Ordenshospital entsteht, der Orden festigt sich, die Ritter werden zu Seefahrern, wobei die "christliche Seefahrt" in jenen Tagen diesem Namen keine Ehre machte. Mit Seglern und Galeeren zog man auf Kaperfahrt. Dass "alle" das so machten, tröstet da nicht wirklich….

2 Kalenderfelder und 171 Kalenderjahre weiter gelingt es den Rhodiserrittern am 17.08.1480, die Osmanen abzuwehren, die die Insel acht lange Monate belagerten.

Dennoch - sonst wären wir ja keine "Malteser" - wird Rhodos in der Neujahrsnacht des Jahres 1523 endgültig für den Orden verloren gehen.

Die Ritter fliehen und retten neben etlichen Inselbewohnern auch eine Reliquie des Ordenspatrons: die rechte Hand des Hl. Johannes des Täufers.

Seines Kopfes bzw. seiner Enthauptung gedenkt die Kirche demnächst auch wieder: am 29.08.

Nachdem der Täufer seinem Landesherrn Herodes auf den Kopf zusagte, dass er mit seiner Frau Unrecht tue, setzte sich diese in den Kopf, ihrem Mann selbigen zu verdrehen, um den Täufer um den seinen zu bringen.

Sie schaffte dies auch. Zusammen mit ihrer Tochter beraubte sie Herodes eines kühlen Kopfes und da dieser nicht das Gesicht verlie-ren wollte, musste Johannes der Täufer sein Haupt lassen.

..…nachzulesen mit Gedanken zu Mariä Himmelfahrt in unserem Archiv unter http://www.malteser-offenburg.de/archiv/August.php

und am besten natürlich direkt aus der Feder des Evangelisten Markus 6,17 ff Auch der Großmeisterpalast hat bis heute durchgehalten Rhodos wird zu einer überaus wichtigen Station der Malteser und wird den Orden nachhaltig prägen. Ein großes Ordenshospital entsteht, der Orden festigt sich, die Ritter werden zu Seefahrern, wobei die "christliche Seefahrt" in jenen Tagen diesem Namen keine Ehre machte. Mit Seglern und Galeeren zog man auf Kaperfahrt. Dass "alle" das so machten, tröstet da nicht wirklich…. 2 Kalenderfelder und 171 Kalenderjahre weiter gelingt es den Rhodiserrittern am 17.08.1480, die Osmanen abzuwehren, die die Insel acht lange Monate belagerten. Die Straße der Ritter Innenhof des großen Hospitals - jede Zunge hatte eigene Herbergen Dennoch - sonst wären wir ja keine "Malteser" - wird Rhodos in der Neujahrsnacht des Jahres 1523 endgültig für den Orden verloren gehen. Die Ritter fliehen und retten neben etlichen Inselbewohnern auch eine Reliquie des Ordenspatrons: die rechte Hand des Hl. Johannes des Täufers. Seines Kopfes bzw. seiner Enthauptung gedenkt die Kirche demnächst auch wieder: am 29.08. Nachdem der Täufer seinem Landesherrn Herodes auf den Kopf zusagte, dass er mit seiner Frau Unrecht tue, setzte sich diese in den Kopf, ihrem Mann selbigen zu verdrehen, um den Täufer um den seinen zu bringen. Sie schaffte dies auch. Zusammen mit ihrer Tochter beraubte sie Herodes eines kühlen Kopfes und da dieser nicht das Gesicht verlie-ren wollte, musste Johannes der Täufer sein Haupt lassen. ..…nachzulesen mit Gedanken zu Mariä Himmelfahrt in unserem Archiv unter http://www.malteser-offenburg.de/archiv/August.php und am besten natürlich direkt aus der Feder des Evangelisten Markus 6,17 ff